Beitrag von Gudrun Aulbach am Mittwoch, 24. Juni 2009:

Weisser Schweizer Schäferhund

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Assi vom Kaisersbrunnen
Bild: Gudrun Aulbach

Assi vom Kaisersbrunnen:


Der Weisse Schweizer Schäferhund ist ein Hund mit viel Adel und Temperament, und einer sehr starken, eigenen Persönlichkeit. Er ist ein gut bemuskelter, kräftiger Hund und eine imposante Erscheinung.

Aussehen

Hündinnen wiegen ausgewachsen ca. 35 kg, Rüden ca. 42 kg. Sie sind zwischen 55 und 66 cm groß. Der Weisse Schäferhund ist sehr aufmerksam und wachsam. Trotzdem ist er kein lärmender, bellender Draufgänger sondern eher der ruhige, coole Beschützer im Hintergrund. Er begleitet sein Herrchen oder Frauchen, wie ein Schatten, auf Schritt und Tritt. Er ist sehr familienbezogen und keinesfalls für eine reine Zwingerhaltung geeignet. 

Der Weisse Schäferhund ist sehr intelligent und lernt begierig. Man darf ihn aber nicht mit Härte und Gewalt ausbilden oder erziehen, sondern mit viel Liebe und Vertrauen, über den Spiel- und Beutetrieb. Er braucht viel Bewegung und eine Aufgabe die seinen Neigungen entgegenkommt. Bei Unterforderung oder Vernachlässigung leidet der Hund unsäglich, aber er leidet still. Hier ist die Verantwortung des Besitzers gefragt.

Der Weisse Schäferhund ist ein Hund der überall dabei sein möchte, kann aber bei entsprechender Erziehung und Geduld des Besitzers stundenweise auch mal alleine bleiben.

Er ist auch ein Hund, der viel Vertrauen, Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit gegenüber Menschen und Kindern besitzt. Hier kommt der Prägung und Sozialisierung beim Züchter ein enorm hoher Stellenwert zu.

Erziehung

Der Weiße Schäferhund ist mit Artgenossen sozial sehr gut Verträglichkeit wenn man ihn von klein auf mit Seinesgleichen zusammen führt. Man sollte mit dem Weißen Schäferhund schon als Welpe eine Welpengruppe zur Sozialisierung besuchen, im Laufe des Heranwachsens sind Erziehungskurse nicht verkehrt. Auch mit anderen Tierarten, z.B. Katzen, Meerschweinchen, Hasen oder Vögeln, die im Hause mit ihm gehalten werden, ist ein problemloser Umgang möglich.

Der Weisse Schäferhund ist ein ausdauernder Hund und kann auch mit dem Pferd gut laufen. Reitsport und Hundehaltung sind gut kombinierbar. Allerdings sollte der Hund, wenn er mit dem Pferd läuft, die Grundkommandos der Unterordnung sicher beherrschen und erwachsen sein.

Freizeit und Beschäftigung

Der Weiße Schäferhund eignet sich generell für alle Sportarten, allerdings findet man schnell, die für den eigenen Hund, individuell passende Sportart, die ihm und dem Herrn Freude macht.

Nicht jeder Hund ist für jede Sportart geeignet, möglicherweise macht ihrem Hund gerade die Fährtenarbeit oder Suche den Spaß, der das Hunde/Herrchenverhältnis zur Teamarbeit macht. Durch die Ruhe und Ausgeglichenheit die dem Weissen Schäferhund eigen ist, kann er hervorragend in der Therapie, als Besuchshund eingesetzt werden. Der Weiße Schäferhund hat eine sehr, sehr gute Nase, Der Jagtrieb ist beim Weissen Schäferhund somit durchaus gut ausgeprägt (beim einen mehr beim anderen weniger).

Mit entsprechender, konsequenter Erziehung ist dieser aber durchaus in den Griff zu bekommen, so dass Herr und Hund entspannt zusammen die Natur genießen können.

Pflege

Die Fellpflege ist beim Weissen Schäferhund unterschiedlich, denn es gibt zwei Fellarten, einmal das Langstockhaar (langes Fell ) und das Stockhaar (kurzes Fell). Naturgemäß ist das Langstockhaar etwas pflegeintensiver und sollte mindestens 3x wöchentlich ausgebürstet und ausgekämmt werden um die Unterwolle zu entfernen und die Haut zu durchlüften, beim Stockhaar reicht in der Regel ein einmaliges wöchentliches Bürsten. Außer in der Haarungszeit da sollte man beiden Haararten schon täglich eine gründliche Fellpflege zukommen lassen. Erstaunlicherweise ist die weiße Fellfarbe sehr leicht sauber zu halten, selbst die gröbsten Schmutzanhaftungen fallen, sobald das Haar trocknet, vom Hund ab.

Der Weisse Schäferhund ist ein schon vom Aussehen her "adeliger" Hund, herrlich sind seine Bewegungen, ausdauernd ist sein Gangwerk. Zutiefst friedvoll ist sein Wesen und er vertraut seinem Besitzer bedingungslos. Er gilt als Familien und Begleithund und als solcher ist er auch innerhalb der Familie, den dort lebenden Kinder, auch Kleinstkindern ein treuer Gefährte, der sie nie in Gefahr bringen würde durch eigene Revieransprüche. Selbst grobe Fehler der Kinder ihm gegenüber, innerhalb seiner Familie, wird der Weiße Schäferhund tolerieren, und sich eher zurückziehen als sich zu wehren.

Jeder der einmal die Seele dieses Hundes erlebt hat wird sich ihr immer verbunden fühlen und nie mehr von dieser Rasse loskommen.

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Themen: Weisser Schweizer Schäferhund Rassehunde Hundeerzierhung

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